
Es gibt Momente in einem Gespräch, in denen ich innerlich schon weiß, dass es nicht passt. Nicht wegen dem Aussehen, nicht wegen der Ausstrahlung. Sondern wegen etwas, das viel tiefer liegt.
Der deutlichste Fall: wenn eine Frau mit ihrem Partner zum Gespräch kommen möchte. Ich verstehe, dass man sich Rückhalt wünscht bei so einem Schritt. Aber ehrlich gesagt ist das für mich mehr als nur ein Stilfrage. Wenn jemand anderes im Raum sitzen muss, damit eine Entscheidung getroffen wird, dann ist das keine eigene Entscheidung mehr. Und genau das ist die Grundvoraussetzung für mich — dass eine Frau das aus sich selbst heraus will, für sich.
Ähnlich ist es mit Mehrfachlistungen. Wenn eine Dame gleichzeitig bei drei, vier Portalen gelistet sein möchte, habe ich keinen Überblick mehr, wie oft sie in der Woche schon gebucht wurde, von wem, unter welchen Bedingungen. Das ist ehrlich gesagt auch ein Stück weit ein Wertigkeitsthema — und wenn ich ganz offen bin, wird mir bei dem Gedanken etwas unwohl.
Das Gleiche gilt für Terminwohnungen nebenbei. Ich kann und will nicht verantworten, dass eine Dame morgens zwei Termine in einer Terminwohnung hat und abends noch ein Premium-Date im Restaurant wahrnimmt. Deshalb gibt es die Exklusivitätsvereinbarung, die vor Start unterschrieben wird. Niemand wird gezwungen, mit PURE zu arbeiten — aber wer sich dafür entscheidet, geht damit auch eine Verpflichtung ein, die eingehalten werden muss. Ich trage Verantwortung gegenüber meinen Klienten, die sich darauf verlassen, dass eine Dame exklusiv an sie vermittelt wird. Das ist kein Kontrollzwang von mir. Das ist schlicht Vertrauen, das ich nicht leichtfertig aufs Spiel setzen kann.
Und dann ist da noch etwas, das mir persönlich sehr wichtig ist: Ich möchte nicht, dass eine Frau finanziell darauf angewiesen ist. Wenn das zum einzigen Standbein wird, entsteht ein Druck, der genau das kaputt macht, was ein Date eigentlich sein soll. Ein Date braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Raum, um es zu genießen. Nicht die Hektik von jemandem, der abrechnen muss, um über die Runden zu kommen.
Deshalb sage ich manchmal Nein. Nicht aus Härte. Sondern weil ich weiß, was PURE sein soll — und was nicht.
Discreetly yours,
Lena
