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Lena's Tagebuch

Wenn der Wasen ruft

Der Cannstatter Wasen öffnet bald seine Tore — und Lena überlegt, dort ihr nächstes Interview zu führen. Ein Gedanke über Nähe in der Menge, Diskretion und die Frage, was Begleitung auf dem Wasen wirklich bedeutet.

Bald ist es wieder soweit: Vom 25. September bis 11. Oktober öffnet der Cannstatter Wasen seine Tore — und Stuttgart verwandelt sich für 17 Tage in eine Stadt, die feiert, wie sie es seit über 200 Jahren tut.

Ich muss gestehen, ich denke schon jetzt darüber nach, eines meiner nächsten Interviews genau dort zu führen. Es gibt kaum einen Ort, an dem man so frei spazieren kann — mitten in einer Menge Menschen und doch irgendwie ganz für sich. Umgeben vom Duft gebrannter Mandeln, dem Stimmengewirr, den Lichtern der Fahrgeschäfte. Man verliert sich ein wenig und findet sich gleichzeitig, wenn das Sinn ergibt.

Übrigens, falls von Ihrer Seite Interesse an einer Empfehlung für eine Begleitung während dieser Zeit besteht: Ich würde das gerne vorab persönlich mit Ihnen abklären. Der klassische Bierzeltbesuch ist ehrlich gesagt nicht jeder Dame ein Anliegen — aber ein ruhiges Schlendern über das Gelände, solange die Diskretion gewahrt bleibt, das ist etwas ganz anderes. Genau deshalb spreche ich das lieber im Vorfeld an, als etwas vorauszusetzen, das nicht zu allen passt.

Für alle, die eigens zum Wasen nach Stuttgart reisen: Das Le Méridien liegt mitten im Herzen der Stadt, elegant und ruhig — genau richtig, wenn man nach einem Abend auf dem Wasen noch etwas Stil um sich haben möchte. Wer es lieber ganz nah am Geschehen mag, dem sei das Hilton Garden Inn direkt beim Stadion empfohlen, nur wenige Gehminuten vom Festgelände entfernt.

Ich werde in den kommenden Wochen sicher öfter vom Wasen berichten. Falls Sie in dieser Zeit in der Stadt sind — wer weiß, vielleicht kreuzen sich unsere Wege.

Bis dahin —

Discreetly yours,
Lena