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Lena's Tagebuch

Girlfriend Experience oder Pornstar Experience? Ehrlich jetzt.

GFE oder PSE: Zwei Kürzel, die in Anfragen ständig fallen. Ich habe mich gefragt; was zur Nähe gehört und was zur Show. Was reizt einen Mann mehr?



Zwei Kürzel landen in meinem Postfach öfter, als Sie denken: GFE und PSE. Manche Gentlemen schreiben sie hin wie eine Bestellnummer. Ich habe deshalb nachgelesen, was die Branche darunter versteht, und die Damen gefragt, was davon im echten Leben übrig bleibt.

Vorweg, damit es kein Missverständnis gibt: Beides sind Etiketten, keine Versprechen. Bei PURE gibt es keine Menükarte und keine Leistungsliste. Was zwischen zwei Erwachsenen an einem Abend entsteht, entscheidet die Dame, und es wird vorab besprochen. Schutz ist dabei so selbstverständlich wie Pünktlichkeit.

Girlfriend Experience: das Gefühl, dass sich jemand wirklich auf Sie gefreut hat


Dazu gehören:

• Zeit statt Taktung. Kein Blick zur Uhr, dafür ein Abend mit Anlauf und Ausklang. Einer der Gründe, warum wir zwei Stunden als Minimum ansetzen.
• Gespräch. Sie fragt nach Ihrem Tag und hört die Antwort.
• Gemeinsames Drumherum. Ein Glas, ein Dinner, ein Spaziergang, ein gemeinsames Lachen.
• Zärtlichkeit. Nähe, die nicht eilt: ein Kuss, der sich Zeit nimmt, und Kuscheln danach.
• Natürlichkeit. Sie bleibt, wie sie ist, und spielt keine Rolle.

Ein Detail aus meiner Recherche hat mich überrascht: Wer die Girlfriend Experience wirklich erleben will, muss selbst etwas mitbringen. Zugewandtheit funktioniert nur in beide Richtungen. Das deckt sich mit dem, was mir die Damen erzählen. Mit einer Kulisse unterhält man sich nicht.

Pornstar Experience: die Bühne statt des Wohnzimmers


Dazu gehören:

• Auftritt. Styling mit Absicht, ein Look, der gesehen werden will.
• Selbstbewusstsein. Sie weiß, wie sie wirkt, und gibt das Tempo vor.
• Rolle und Fantasie. Ein Hauch Drehbuch, ein Kostüm, ein Spiel mit Erwartungen.
• Direktheit. Weniger Anlauf, mehr Dynamik.
• Intensität. Energie und Lust an der Performance statt leiser Zwischentöne.

Sehr verkürzt: Die eine Variante ist Nähe, die andere ist Show. 

Eine Forscherin hat es sinngemäß so beschrieben, dass die eine Seite vor allem Kopf- und Gefühlsarbeit leistet, die andere Körper- und Bühnenarbeit.
In der Praxis ist es selten so sauber getrennt. 
Manche Gentlemen wünschen sich eine Girlfriend Experience „mit einem Hauch PSE". Manche Dame kann das mühelos, eine andere gar nicht. Beides ist in Ordnung. Entscheidend ist, dass es zur Dame passt und nicht zum Etikett.

Und jetzt Sie. Ich möchte es von Ihnen hören, ehrlich und anonym: Was reizt Sie mehr, die Frau, die den Abend mit Ihnen teilt, oder die, die ihn inszeniert? Stimmen Sie unten ab!

Discreetly yours,
Lena

Was reizt Sie mehr?