Montagmorgen, die Mails vom Wochenende. Ich lese sie langsam, mit Kaffee, und nach dem zweiten Satz weiß ich meistens, wie der Rest ausgeht.
Es sind Kleinigkeiten. Wer sich vorstellt, hat etwas vor. Wer zuerst nach mir fragt oder direkt nach Service, sucht etwas anderes als der, der wissen möchte, wie sein Abend aussehen soll. Und wer ohne Aufforderung seine Eckdaten mitschickt, hat verstanden, worum es bei uns geht. Das hat mit Misstrauen nichts zu tun, es ist Sicherheit, und sie beginnt bei ihm.
Dann gibt es die anderen. Die Mail um halb drei in der Nacht, die sofort beantwortet werden soll. Die dritte Nachricht, bevor die erste Antwort überhaupt ankommen konnte. Dazu der Wunsch, es doch bitte kürzer zu machen, man habe es ja eilig. Unsere Mindestdauer von zwei Stunden ist keine Verhandlungsmasse, sie war nie eine. Wer das nicht annehmen kann, tut sich meistens auch mit dem Rest schwer. Ob eine Anfrage für Karlsruhe, Baden Baden oder Stuttgart kommt, ändert daran nichts.
Ich antworte einmal. Freundlich, klar, ohne Begründung, die jemand zerpflücken könnte. Kommt danach ein Gegenangebot, ein Nachfassen oder ein „Nun stell dich nicht so an“, ist die Sache für mich beendet. Kein Zorn, keine Debatte. Die Tür geht leise zu. Für die wirklich Unbelehrbaren, die "eindeutig zweideutig" sprechen und es nach Aufforderung immernoch nicht lassen können, gibts die Blacklist,
Hierzu komme ich morgen noch etwas zu sprechen.
Das klingt streng, ist aber der Kern dessen, was ich für unsere Damen tue.
Eine Dame, die zu uns kommt, soll sich darauf verlassen können, dass bei ihr kein Mann ankommt, der schon bei mir nicht gelernt hat, ein Nein zu hören. Ich lese die Männer, damit die Damen es nicht müssen.
Manchmal liege ich falsch. Das stört mich weniger, als jemanden zu viel hereinzulassen. Ein höflicher Mann verträgt eine kurze Rückfrage, er antwortet ohne beleidigt zu sein, und ab da läuft es meistens sehr gut.
Wer bei PURE anfragt, wird von mir gelesen, ob er will oder nicht. Ich zähle das zum Vertrag, auch wenn ihn nie jemand unterschreibt.
Discreetly yours,
Lena
Es sind Kleinigkeiten. Wer sich vorstellt, hat etwas vor. Wer zuerst nach mir fragt oder direkt nach Service, sucht etwas anderes als der, der wissen möchte, wie sein Abend aussehen soll. Und wer ohne Aufforderung seine Eckdaten mitschickt, hat verstanden, worum es bei uns geht. Das hat mit Misstrauen nichts zu tun, es ist Sicherheit, und sie beginnt bei ihm.
Dann gibt es die anderen. Die Mail um halb drei in der Nacht, die sofort beantwortet werden soll. Die dritte Nachricht, bevor die erste Antwort überhaupt ankommen konnte. Dazu der Wunsch, es doch bitte kürzer zu machen, man habe es ja eilig. Unsere Mindestdauer von zwei Stunden ist keine Verhandlungsmasse, sie war nie eine. Wer das nicht annehmen kann, tut sich meistens auch mit dem Rest schwer. Ob eine Anfrage für Karlsruhe, Baden Baden oder Stuttgart kommt, ändert daran nichts.
Ich antworte einmal. Freundlich, klar, ohne Begründung, die jemand zerpflücken könnte. Kommt danach ein Gegenangebot, ein Nachfassen oder ein „Nun stell dich nicht so an“, ist die Sache für mich beendet. Kein Zorn, keine Debatte. Die Tür geht leise zu. Für die wirklich Unbelehrbaren, die "eindeutig zweideutig" sprechen und es nach Aufforderung immernoch nicht lassen können, gibts die Blacklist,
Hierzu komme ich morgen noch etwas zu sprechen.
Das klingt streng, ist aber der Kern dessen, was ich für unsere Damen tue.
Eine Dame, die zu uns kommt, soll sich darauf verlassen können, dass bei ihr kein Mann ankommt, der schon bei mir nicht gelernt hat, ein Nein zu hören. Ich lese die Männer, damit die Damen es nicht müssen.
Manchmal liege ich falsch. Das stört mich weniger, als jemanden zu viel hereinzulassen. Ein höflicher Mann verträgt eine kurze Rückfrage, er antwortet ohne beleidigt zu sein, und ab da läuft es meistens sehr gut.
Wer bei PURE anfragt, wird von mir gelesen, ob er will oder nicht. Ich zähle das zum Vertrag, auch wenn ihn nie jemand unterschreibt.
Discreetly yours,
Lena
